Bildung

KPH Wien/Krems

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems ist Österreichs größte Private Pädagogische Hochschule mit fünf Standorten in Wien und Niederösterreich.

Das gemeinsame Konzept der Erstausbildung, Fort- und Weiterbildung soll Lehrerinnen und Lehrer in ihren pädagogischen und religionspädagogischen Berufsfeldern bestmöglich qualifizieren und professionalisieren.

Im Sinne einer ökumenischen Perspektive fördert und lebt die KPH Wien/Krems die Kooperation der sieben an der Hochschule vertretenen christlichen Kirchen (Katholische Kirche, Evangelische Kirche A. und H.B., Griechisch-Orientalische Kirche, drei Orientalisch-Orthodoxe Kirchen sowie Altkatholische Kirche) bei gleich­zeitiger Wahrung der jeweiligen Identität. Auch zwei katholische Diözesen wirken in der KPH zusammen. Zusätzlich kooperiert sie in der ReligionslehrerInnenbildung und im Rahmen der Förderung interreligiöser Kompetenzen mit den Freikirchen, der Islamischen Glaubens­gemeinschaft, der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, der Israelitischen Religionsgesellschaft und der Buddhistischen Religionsgesellschaft.

Das breite Lehrangebot der KPH Wien/Krems setzt sich derzeit zusammen aus 8 Studiengängen und 4 berufsbegleitenden Studiengängen der Erstausbildung, 10 Hochschul­lehrgängen mit Masterabschluss, 7 Hochschullehrgängen und 18 Lehrgängen. Die KPH Wien/Krems hat derzeit 2.500 Studierende in der Erstausbildung und ca. 1.000 Studierende in Weiterbildungslehrgängen.

KPH Wien Krems zunehmend das „Haus der Religionen“

Auf ihrem Weg von der Ökumene zur Interreligiosität entwickelt sich die KPH Wien/Krems immer mehr zu einem „Haus der Religionen“.

„Ausgehend von den bisher neuen Kooperationen unseres Hauses mit den monotheistischen Religionen Islam und Judentum stellen wir uns mit der Integration des Buddhismus jetzt auch der Herausforde­rung, eine nicht theistische Religion unter unserem gemeinsamen Dach zu integrieren“, sagt Dr. Christoph Berger, Rektor der KPH Wien/Krems. „Diese Kooperation der Buddhistischen Religionsgemeinschaft mit einer kirchlichen Pädagogischen Hochschule ist in der Tat europaweit einmalig und in gewisser Weise spektakulär. Zeigt sie doch, wie viel an einem friedlichen und konstruktiven Miteinander der Religionen in einem in vielen Jahren gewachsenen guten ökumenischen und interreligiösen Klima möglich ist“, so Rektor Berger.

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